Mittwoch, 25. März 2026
NOS - die Bibliothekssoftware für E-Medien und analoge Werke
Viele (oft wissenschaftliche) Spezial- und Fachbibliotheken stehen vor derselben Situation: Sie verwalten Printbestände, Artikel, E-Books, E-Journals und Datenbankzugänge in getrennten Systemen. Die Folge: doppelte Metadatenpflege, getrennte Recherche für Print- und Online-Ressourcen, umständliche Ausleihprozesse. NOS verfolgt einen anderen Ansatz: ein System für alle Medientypen. Damit werden Katalog, E-Medien-Zugriff und Ausleihe in einem System zusammengeführt.
NOS wird seit mehr als 35 Jahren von der Bauer + Kirch GmbH entwickelt und deutschlandweit in verschiedenen Firmen- und Behördenbibliotheken eingesetzt. Etwa in Ministerien in Nordrhein-Westfalen und Hessen.
E-Books und E-Journals mit Print im selben System
Typische Ausgangslage ohne integriertes System
- Printbestände liegen im Bibliothekssystem.
- E-Books/E-Journals sind über Verlagsplattformen oder separate Portale erreichbar.
- Nutzende müssen wissen, "wo sie suchen müssen".
- Metadaten werden teilweise doppelt gepflegt.
Wie NOS elektronische Medien abbildet
Bei NOS ist das Hauptmodul „Elektronische Medien“ direkt im Basispaket des Bibliothekssystems integriert.
- E-Books und E-Journals erscheinen im selben Katalog wie Printmedien.
- Bereitstellung flexibel über E-Mail (etwa als PDF) oder über URL mit entsprechender Zugangsberechtigung
- Identifikation beispielsweise über Name-Passwort-Kombination oder IP-Adresse
- NOS wird u. a. als Recherchetool für SpringerLink eingesetzt und unterstützt damit die Einbindung externer Inhalte in eine einheitliche Rechercheoberfläche
Praxisbeispiel:
Eine Firmenbibliothek mit 120.000 Medien verwaltet in NOS:
- 70.000 Printmedien
- 25.000 E-Books
- 15.000 E-Journale
- 10.000 Artikel
Lesende sehen im OPAC:
- ob ein Titel nur gedruckt,
- nur elektronisch,
- oder in beiden Formen vorhanden ist und können, je nach Lizenz, direkt aus dem Online-Katalog heraus auf Volltexte zugreifen.
Metasuche in NOS: eine Oberfläche statt fünf Kataloge
Was bedeutet Metasuche in Bibliotheken?
Unter Metasuche versteht man die gleichzeitige Recherche in mehreren Datenquellen, z. B.:
- Fremddatenkataloge (beispielsweise DNB)
- Verlagskataloge
- Datenbanken
Die Ergebnisse können in den eigenen Katalog übernommen und weiterverarbeitet werden.
Metasuche mit NOS
NOS stellt Funktionen für Metasuche und Katalogisierung zur Verfügung
Recherche in mehreren Quellen aus einer Oberfläche
- Übernahme von Titeldaten in den eigenen Bestand
- Reduzierung manueller Erfassungsarbeit
Praxisnutzen:
Eine Behördenbibliothek, die Fachliteratur aus verschiedenen Fachverlagen beschafft, kann die Titel zuerst über die Metasuche in NOS recherchieren, passende Datensätze auswählen und direkt in den eigenen Katalog übernehmen – ohne Copy-&-Paste aus unterschiedlichen Webkatalogen.
NOS.OPAC im Einsatz
Was ist ein OPAC?
Ein OPAC (Online Public Access Catalogue) ist der Online-Katalog einer Bibliothek. Nutzende können darüber:
- im Bestand recherchieren
- Verfügbarkeiten prüfen
- Medien vormerken oder verlängern
- auf elektronische Ressourcen zugreifen
Features des NOS.OPACs
- Online-Zugriff auf den Bibliotheksbestand – auch außerhalb der Bibliothek (z.B. von der Dienstreise oder aus dem Homeoffice)
- Recherche nach Medien aller Art: Print, Artikel, E-Books, E-Journals etc.
- Direkter Zugang zu elektronischen Medien, sofern eine Berechtigung vorliegt
- Transparente Anzeige von Verfügbarkeiten
Typische Nutzungsszenarien:
- Zugriff von zu Hause: Mitarbeitende eines Ministeriums recherchieren aus dem Homeoffice im NOS.OPAC und rufen elektronische Volltexte direkt auf.
- Recherche im Haus: Nutzende suchen Rechercheplätze in der Bibliothek auf, um nach Printtiteln Ausschau zu halten und zu prüfen, ob zusätzlich eine E-Book-Lizenz verfügbar ist.
Damit wird der WebOPAC zur zentralen Anlaufstelle für die Literaturrecherche – im Haus, im Homeoffice oder unterwegs.
Leihszenario: von der Theke bis zum Selbstbedienungsplatz
Wie funktioniert Selbstausleihe in Bibliothekssystemen?
Unter Selbstausleihe versteht man Systeme, bei denen Nutzende Medien selbst verbuchen – z. B. an einem Terminal.
Typische Funktionen:
- Ausleihe und Rückgabe über Selbstbedienungsstationen
- Kombination mit dem Online-Konto („My Bereich“) im OPAC
Ausleihe / Selbstausleihe mit NOS
NOS bietet ein Modul für Ausleihe / Selbstausleihe
- klassische Ausleihfunktionen für das Bibliothekspersonal
- Unterstützung von Selbstbedienungsszenarien (z. B. in der Bibliothek einer Krankenkasse)
- enge Verzahnung mit dem NOS.OPAC
Konkreter Effekt:
Nutzende können Medien am Selbstbedienungsplatz leihen. In Verbindung mit dem NOS.OPAC besteht zusätzlich die Möglichkeit:
- ihre Leihfristen online einzusehen
- Vormerkungen vornehmen
- bei vorhandenen Lizenzen direkt auf E-Medien zuzugreifen
Für Bibliotheken bedeutet das:
- weniger Warteschlangen an der Theke
- mehr Zeit für beratungsintensive Aufgaben und Schulungen
Typische Probleme ohne integriertes System und wie NOS sie löst
Für wen eignet sich NOS besonders?
Aus dem Funktionszuschnitt wird deutlich, dass NOS besonders gut passt für:
- Firmenbibliotheken, die Printbestände, E-Medien und Datenbanken in einem System abbilden möchten.
- Behörden- und Ministerialbibliotheken, die einen Online-Katalog mit Zugriff aus dem Behördennetz und dem Homeoffice benötigen.
- Bibliotheken in Verbünden oder mit mehreren Standorten, die eine integrierte Lösung für Recherche- und Ausleihfunktion suchen.
Bibliothekssoftware für E-Medien mit zugehörigem OPAC und Ausleihe
NOS bündelt (E-)Medien-Verwaltung, Metasuche, OPAC und Leihszenarien in einem System. Bibliotheken vermeiden damit Medienbrüche und reduzieren Doppelarbeit bei der Metadatenpflege. Nutzende können mit einem Login sowohl recherchieren, Medien vormerken als auch direkt auf lizenzierte Volltexte zugreifen.
Wer heute eine professionelle Bibliothekssoftware für E-Medien und analoge Werke sucht, die einen OPAC, Metasuche und Ausleihfunktionen zusammenführt, sollte eine Demo oder ein Beratungsgespräch anfragen.